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Umbau unseres Autos

Die Liste an Renovierungs- und Umbauarbeiten die hinter uns liegen, kann man ruhigen Gewissens als umfangreich bezeichnen.

"Reinsetzen und losfahren", so wurde der G von seinem Vorbesitzer in der Verkaufsanzeige angepriesen. Am liebsten hätten wir das auch gemacht, ja, waren sehr zuversichtlich, dass wir bald zu einer langen Reise aufbrechen könnten, schließlich befand sich das Fahrzeug in einem angeblich guten Zustand. Da sich bald nach dem Kauf die ersten bösen Überraschungen zeigten, mussten wir uns aber relativ schnell darauf einstellen, dass uns wohl nicht nur der Innenausbau beschäftigen würde, sondern, dass das Auto stattdessen eine Generalsanierung nötig haben würde.

Reinsetzen und losfahren? Ein schlechter Scherz...

Der Großteil der Arbeiten auf der Liste waren essentiell, um die allgemeine Fahrtauglichkeit des Autos sicherzustellen und, um es in ein geeignetes Fahrzeug für eine lange Reise zu verwandeln. Weit hätte uns der G  in dem Zustand, in dem er sich zum Zeitpunkt des Kaufs befand, wohl nicht gefahren. Einige Arbeiten waren allerdings erst im Zuge der Restaurierung notwendig geworden - so z.B. glich er außen nach erfolgreicher Rostentfernung und Behandlung mit Rostkonverter mehr einem bunten Fleckerlteppich, als einem stattlichen Geländewagen, weswegen er neu lackiert wurde.

Zwei Jahre lang haben wir beinahe jedes Wochenende mit der Sanierung und dem Ausbau verbracht. Gerne wären wir schon viel früher weggefahren, aber unser fahrbarer Untersatz hatte immer wieder neue Herausforderungen für uns parat, die zuerst zu bewältigen waren. Im Nachhinein gesehen, hatte mit diesen Arbeiten unser Abenteuer mit dem G bereits begonnen, noch bevor wir überhaupt die ersten Kilometer in einem fremden Land gefahren waren. Eine Erfahrung, die wir uns eigentlich gerne erspart hätten, die uns aber auch viel lehrte und uns auch den einen oder anderen schönen Moment bescherte.

Die Liste der getätigten Arbeiten

Innen und Außen:

  • Rostentfernung
  • Einschweißen neuer Bleche
  • Konservierung der Karosserie

Innen:

Außen:

Technische Adjustierungen:

  • Umbau von kleine auf große Radlager
  • Reparatur des Allradantriebs
  • Neue Spur- und Lenkstange
  • Entlüftung der Bremsen
  • Tausch der Luft- und Ölfilter
  • Erneuerung diverser Schläuche, Dichtringe, Gummilager etc.
  • Wechsel diverser Öle

Artikel

Alles muss raus!

Alles muss raus!

Ausmisten war angesagt. Alles musste raus aus dem Fahrzeug und was dabei zum Vorschein kam, war meist wenig erfreulich.

Wir sehen rot - der Kampf gegen den Rost

Kampf gegen den Rost

Der Rost, unser neuer bester Feind bereitete uns große Sorgen und damit so manch schlaflose Nacht. Aber wir haben die Herausforderung angenommen und damit hieß es erstmal: Schleifen, Schleifen, Schleifen.

Der Lack ist ab

Der Lack ist ab

Nach unzähligen vorgenommen Ausbesserungen an der Außenseite, blieb nur mehr die Neulackierung um unser Fahrzeug wieder in altem Glanz erstrahlen zu lassen.

Türchen öffne dich

Türchen öffne dich

Wie viele Male die Türen unseres Autos im Lauf seines über 30-jährigen Bestehens (mehr oder weniger sanft) geöffnet und geschlossen wurden wissen wir nicht. Offensichtlich war nur, dass sie einer Aufarbeitung bedurften.

Schneiden und Kleben - Isolierung und Verkleidung

Isolierung und Verkleidung

Die Notwendigkeit einer Isolierung des Hubdaches, sowie der Wände, stand außer Frage. Die Entscheidung zur vollständigen Verkleidung der Wände im Wohnbereich, ist hingegen erst im Zuge des Innenausbaus gefallen.

Schlaf gut! Unser Lattenrost

Schlaf gut! Unser Lattenrost

Wie im siebten Himmel schlafen wir auf unserem selbst gebauten und hochklappbaren Lattenrost.

Ach du lieber Himmel - ein neuer Dachhimmel

Ein neuer Dachhimmel

Anstatt den originalen Dachhimmel wieder einzubauen, haben wir etwas Eigenes entworfen was ganz auf unsere Anforderungen zugeschnitten ist.

Alles Gute kommt von oben - ein neues Dachfenster

Ein neues Dachfenster

Als Präventivmaßnahme war der Tausch des Dachfensters zu sehen. Nichts schlimmer, als wenn das Fenster undicht ist oder sich nicht einwandfrei öffnen lässt.

Sitztausch? Leider nein.

Sitztausch? Leider nein.

Durchaus als aufwendig kann man unser Vorhaben, Fahrer- und Beifahrersitz miteinander zu tauschen bezeichnen. Vor allem wenn man bedenkt, dass am Ende doch beide Sitze an ihrem Platz blieben.

Schutz vor Sonne und Regen - die Markise

Die Markise

Da wir ein schattiges Plätzchen der Sonne meist vorziehen, war die Anschaffung einer Markise gleich nach dem Kauf unseres Autos ein Thema.

Eine stabile Grundlage - die Bodenplatte

Die Bodenplatte

Eine 12 mm dicke Siebdruckplatte am Boden des Wohnbereichs unseres Autos sorgt für einen sicheren Tritt und dient als stabile Grundlage für die Möbel.

Warm ums Herz - der Einbau der Standheizung

Der Einbau der Standheizung

Eine Standheizung nachzurüsten hatten wir uns anders vorgestellt. Komplizierter. Technischer. Tatsächlich war der Einbau der Dieselheizung leichter als anfangs angenommen.

Bilder im Kopf - die Planung des Innenausbaus

Planung des Innenausbaus

Die Planung der Möbel begann in unseren Köpfen gleich nach dem Kauf des Autos. Träumen durfte man ja - auf Papier zu bringen war dann schon schwerer. Möbelstück für Möbelstück haben wir uns an den Bau unserer idealen Inneneinrichtung herangetastet.

3-in-1 Sitzbank, Bett und Stauraum

Die Mehrzweckbank

Der Bau der Sitzbank hatte sich als Herausforderung erwiesen. War das Ziel doch, dass diese über einen ausziehbaren Lattenrost verfügt und zusätzlich als Stauraum genutzt werden kann.

Ein Möbelstück für Strom und Wasser

Elektrobox und Wasserregal

Zwei Elemente die eigentlich nicht zusammengehören, werden bei uns vereint. Zumindest sind beide in nur einem Möbelstück untergebracht.

Ein echter Brocken - der Kasten

Der Kasten

Groß und mit viel Stauraum sollte er sein, dabei aber einem nicht das Gefühl von Platznot vermitteln, wenn man sich im Auto befindet. Das waren die Anforderungen an einen großen Kasten in der Mitte des Wohnbereichs.

Lass uns Kochen!

Lass uns Kochen!

An den Bau des Kastens für Lebensmittel und allerlei Küchenutensilien haben wir uns zu allerletzt gewagt. Außerdem wurde der Platz an der Innenseite der Hecktür für ein kleines Hängekästchen genutzt.

Ein Blick auf das Dach

Ein Blick auf das Dach

Rund um das Dachfenster, das sich in der Mitte des Daches befindet, konnten wir die verbliebene Fläche sinnvoll nützen.

Es werde Licht - zusätzliche Außenscheinwerfer

Außenscheinwerfer

Wir können wohl behaupten, im Innenraum unseres Fahrzeuges genügend Lichtquellen zur Verfügung zu haben. Aber außerhalb des Autos musste noch ein wenig nachgeholfen werden.

Kehr es unter den Teppich

Der Teppich

Bei all den unterschiedlichen Materialien, die wir im Zuge des Innenausbaus verarbeitet haben, hatte sich eines ganz besonders bewährt.

Außen am G - Reservekanister und Außensteckdosen

Außen am G

Auch an der Außenseite unseres Fahrzeuges wurden im Zuge des Umbaus mehr oder weniger große Veränderungen vorgenommen.

Ein wichtiger Ort im Auto - das Cockpit

Das Cockpit

Jener Ort, an dem man als Reisende sehr viel Zeit verbringt, war anfänglich ein trauriger Anblick. Stundenlange Autofahrten mit dieser Aussicht waren nur schwer vorstellbar.

Babybadewanne ohne Baby an Bord?

Die Babybadewanne

Im Zuge des Umbaus wurde ein mysteriöses Fach im Boden unseres Fahrzeuges verändert. In seiner neuen Form und Größe erinnert es an eine Babybadewanne, weshalb wir es nur mehr als solche bezeichnen.

Das schwarze Rohr - unser Wassertank

Das schwarze Wasserrohr

Das auffällige schwarze Rohr, das auf der rechten Seite unseres Fahrzeuges verläuft, hinterlässt meist Fragezeichen.

Mission: Nähen

Mission: Nähen

Die Näharbeiten für diverse Textilien waren eine willkommene Abwechslung zum Schleifen, Bohren und Hämmern.

Der perfekte Platz für Sandbleche

Sandblechhalterung

Wohin damit? Die erste Frage die sich uns stellte, nachdem wir entschieden hatten “Sandbleche” mitzuführen.

Ein neues Hinterteil - die Einstiegshilfe

Die Einstiegshilfe

Der hintere Anbau unseres Fahrzeuges ist die klassische “Eines-kommt-zum-Anderen” Geschichte, deren Ausgangssituation der simple Wunsch nach einer Hilfe beim Einstieg war.

Das Hubdachproblem oder Problem? -  Hubdach!

Das Hubdach

Von allen Dingen an und in unserem Fahrzeug, hat uns das Hubdach bis dato die längsten schlaflosen Nächte bereitet. Die Ausgangslage hätte kaum schlechter sein können. Im Lauf der Restaurierung konnten wir aber die Situation ein wenig verbessern.

Mehr als ein Stück Stoff - Duschvorhang und Sonnensegel

Duschvorhang und Sonnensegel

Was haben ein Duschvorhang und ein Sonnensegel gemeinsam? Normalerweise nicht allzu viel, würde man meinen. In unserem Fall ist unser Sonnensegel auch unser Duschvorhang und umgekehrt.

Panta Rhei. Alles fließt!

Panta Rhei. Alles fließt!

Unser Fahrzeug verfügt über zwei Wasserentnahmestellen. Keine der beiden befindet sich im Innenraum.

Bildergalerie

Ausgangssituation

Ausgangssituation

Unser Fahrzeug hat im Lauf der Restaurierung und des Umbaus sein Erscheinungsbild geändert. So sah der G noch zu Beginn aus.

Das große Aufräumen: alles muss raus!

Das große Aufräumen: alles muss raus!

Die Entrümpelung des Fahrzeuges hatte einige Tage in Anspruch genommen.

Kampf gegen den Rost

Kampf gegen den Rost

Bei einem Auto mit Baujahr 1984 ist die eine oder andere Roststelle nichts Ungewöhnliches. In Fall unseres Gs hatte die Korrosion aber regelrecht gewütet.

Zeit, in neuem Glanz zu erstrahlen

Zeit, in neuem Glanz zu erstrahlen

Nach der ersten Runde an Renovierungsarbeiten, sah unser Auto gar nicht mehr ansehnlich aus. Eine neue Lackierung sollte Abhilfe schaffen.

Aufarbeitung der Autotüren

Aufarbeitung der Autotüren

Im Zuge der Restaurierung des Autos haben wir auch ein Augenmerk auf die Aufarbeitung der Türen gelegt.

Isolierung und Verkleidung

Isolierung und Verkleidung

Das Hubdach und die Wände wurden mit Armaflex isoliert. Das nicht besonders ansehnliche Isoliermaterial an den Wänden verschwindet hinter einer selbst gefertigten Verkleidung.

Unser Lattenrost

Unser Lattenrost

Den Lattenrost haben wir nach der räumlichen Gegebenheit und unseren Anforderungen gefertigt. Er ist hochklappbar, womit wir jede Menge Kopffreiheit gewinnen.

Ein neuer Himmel

Ein neuer Himmel

Der neue Dachhimmel wurde in Eigenregie gebaut und ganz nach unseren Vorstellungen umgesetzt. Er besteht ausschließlich aus Holz, das mit grauem Teppich verkleidet wurde.

Einbau des Dachfensters

Einbau des Dachfensters

Wie so vieles am und in unserem Auto, hatte auch das Dachfenster seine besten Jahre hinter sich und musste gegen ein neues ersetzt werden.

Platz nehmen - die Autositze

Platz nehmen - die Autositze

Wer schon lange Autofahrten hinter sich hat, weiß, wie wichtig es sowohl für FahrerIn als auch BeifahrerIn ist, komfortabel zu sitzen.

Unsere Gordigear Markise

Unsere Gordigear Markise

Wunderbar schnell aufbauen lässt sich unsere Markise und bietet Sonnen- und Regenschutz.

Die Bodenplatte

Die Bodenplatte

Die Siebdruckplatte für den Boden des Wohnbereichs wurde in mehreren Durchgängen bearbeitet. Zuerst wurde sie eingepasst, später wurden Ausnehmungen für Tankgeber und Bodenfach getätigt und zuletzt Einschlagmuttern platziert.

Einbau der Standheizung

Einbau der Standheizung

Die Installation der Planar 2D Diesel Standheizung gestaltete sich weniger schwierig als gedacht.

Planung des Innenausbaus

Planung des Innenausbaus

Unser Ansatz bei der Planung der Möbel? Es wurde gezeichnet, diskutiert, ausprobiert, wieder gezeichnet, wieder diskutiert, wieder ausprobiert.

Die ausziehbare Sitzbank

Die ausziehbare Sitzbank

Die Sitzfläche der selbstgebauten Bank besteht aus einem Lattenrost der ausgezogen werden kann. Damit lässt es sich auch bequem darauf übernachten.

Der Hauptkasten

Der Hauptkasten

Mit zwölf ausziehbaren Boxen bietet der größte unter den Kästen jede Menge Stauraum. Besonders machen ihn die drei integrierten Tischplatten.

Elektrobox und Wasserregal

Elektrobox und Wasserregal

Das Regal vor der rechten Fondtür besteht aus zwei Abteilungen. Im oberen Bereich befinden sich Wasserkanister, im unteren ist die Innenraumbatterie, Solarregler und Sicherungen untergebracht.

Möbelstücke unserer Küche

Möbelstücke unserer Küche

Nachdem die meisten Möbelstücke gebaut waren, wurde der verbleibene Platz in unserem Fahrzeug mit dem Bau von zwei funktionalen Küchenkästen optimal genutzt.

Das Cockpit

Das Cockpit

Das Cockpit war anfänglich ein trauriger Anblick. Ein durchlöchertes Armaturenbrett, fehlendes Abdeckungsgitter und viele bunte Knöpfe.

Die Babybadewanne

Die Babybadewanne

Ursprünglich zu klein als Stauraum, aber zu groß um es zu ignorieren, wurde das Fach im Boden im Zuge des Umbaus vergrößert. Aufgrund seiner Ähnlichkeit mit einer Babybadewanne erhielt das Fach seine Bezeichnung.

Das schwarze Wasserrohr

Das schwarze Wasserrohr

Unsere Wasserversorgung wird nicht nur durch mobile Kanister sichergestellt, sondern auch mit einem Rohr das als Wassertank dient.

Das tapfere Schneiderlein

Das tapfere Schneiderlein

An die Nähmaschine, fertig, los! Die meisten der im Fahrzeug verwendeten Textilien wurden von uns selbst genäht.

Sandblechhalterung

Sandblechhalterung

Unsere Halterung für die Sandbleche kann mehr. Das Riffelblech auf dem die Anfahrhilfen montiert sind, kann heruntergeklappt werden und dient dann als (Steh)tisch oder Ablage.

Mehr als nur eine Stufe

Mehr als nur eine Stufe

Die Vorrichtung am Heck unseres Autos kann man besten Gewissens als einzigartig bezeichnen.

Zusätzliche Scheinwerfer

Zusätzliche Scheinwerfer

Bei der Außenbeleuchtung unseres Fahrzeuges musste noch ein wenig nachgerüstet werden.

Das Problemhubdach

Das Problemhubdach

Unser Hubdach. Unser Hauptproblem. Schwer zu öffnen, gefährlich zu schließen und undicht hat es uns so einige Nerven gekostet.

Duschvorhang und Markise

Duschvorhang und Markise

Ein multifunktionales Stück Stoff, das entweder als Schutz vor Sonne und Regen gespannt werden kann, oder als Duschvorhang vor neugierigen Blicken schützt.

Autobeklebung

Autobeklebung

Nach zwei Jahren Restaurierung und Umbau, konnte unser Fahrzeug nun endich mit dem G-Trotter Logo beklebt werden.